Theodizee

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 Die Theodizee ist ein Philosophisches Problem, das schon Epikur aufgestellt hat. Es lautet: Gott ist allmächtig, allgütig und allwissend. Doch es gibt Übel und Leid in dieser Welt. Also ist Gott entweder nicht allmächtig, weil er das Leid nicht beseitigen kann, oder er ist nicht allgütig, weil er es nicht beseitigen will, oder er ist nicht allwissend, weil er nicht weiß, wie er das Übel beseitigen soll. Bis jetzt ist es noch nicht gelungen, dieses Problem zu lösen. Den Namen Theodizee hat als erster Leibnitz gebraucht. Das Problem mit den Paradoxien gibt es aber auch schon, wenn man eine einzige der Eigenschaften Gottes betrachtet. Z.B. seine Allmacht. Der Teufel befiehlt Gott, einen Stein zu machen, den er selbst nicht tragen kann. Schafft er es, dann ist er nicht allmächtig, weil er den Stein nicht mehr heben kann. Schafft er es nicht, ist er auch nicht allmächtig. Man kann auch fragen, wozu ein allgütiger Gott eine Hölle gebraucht. Denn wenn er allgütig ist, gebraucht er sie nicht. Das passiert immer, wenn man die Eigenschaften Gottes zu einer allumfassenden macht. Es gab schon viele Philosophen, die behauptet haben, die Theodizee gelöst zu haben. Doch meist handelte es sich dabei nur um Tricks. Die Theodizee wurde versucht durch verschiedene Gottesbeweise zu lösen. Meist erklärt man dann diesen Gott für nicht verantwortlich für das Leid in der Welt.
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Literatur:

Gerhard Streminger, Gottes Güte und die Übel der Welt. Das Theodizee-Problem - Tübingen 1992
Edgar Dahl (Hrsg.), Die Lehre des Unheils - Fundamentalkritik am Christentum, München, Goldmann, 1995


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Links:

Theodizee.com

http://www.reinhardschmidt.de/gespgott.htm


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Email Erstellt am 28.11.2001, Version vom 13.12.2016, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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